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Getreidequalität  
 
In der Planung von Getreide- und Mischfutteranlagen spielt die Wahl der Konservierungs- und Lagerverfahren eine fundamentale Rolle, um eine möglichst hohe Futterqualität zu erreichen. Kurz gesagt: je besser das Futter ist, umso positiver wirkt sich das auf die Leistung und Produktivität der Tiere aus.
 
Schimmelpilze gefährden die Qualität des Futters und bedrohen sie. Schimmelpilze enthalten kein Chlorophyll und entwickeln sich auch ohne natürliches Licht. Aus Einzelzellen entsteht ein Geflecht, dass sich über das ganze Getreidelager ausbreiten kann. Das befallene Getreide verklebt und verklumpt.
 
Besonders wohl fühlen sich Pilze bei einer Feuchtigkeit von 13 - 18 % und einer Temperatur zwischen 20 und 30 Grad Celsius. Frisch eingelagertes Getreide bietet Pilzen in vielen Fällen dieses für ihr Wachstum unerläßliche Klima. Hier gilt es einzugreifen. Durch gezielte Trocknung und Kühlung kann man das Pilzwachstum verhindern. Tut man das nicht, läßt man einem noch immer unterschätzten Prozeß freien Lauf und das kostbare Gut verdirbt
 
Mykotoxine 
 
Dieses Wort verheißt nichts Gutes. Als Mykotoxine bezeichnet man die giftigen Stoffwechselprodukte einiger (Schimmel-) Pilzarten. Sie befallen die Feldfrüchte noch bei der Ernte oder kurz danach. Mykotoxine stellen sowohl in der Human- als auch in der Tierernährung ein Risiko dar, besonders dann, wenn die Ernteprodukte zu Futtermitteln oder gar Nahrungsmitteln weiter verarbeitet werden.
 
Deshalb kommt der fachmännischen Konservierung und Lagerung eine herausragende Bedeutung zu.

 
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